Meine Rechte im Falle des Bahnstreiks

Zunächst die wichtigsten Links und Telefonnummern:


Rückerstattungen

Sind Verspätung von mehr als 60 Minuten (am Zielort) zu erwarten, kann von der Reise zurücktreten werden. Der Fahrpreis wird in Folge erstattet.

Alternative Verkehrsmittel

Planmäßige Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr: Ein anderes Verkehrsmittel kann genutzt werden. Es werden Kosten bis maximal 80 Euro erstattet. Gleiches gilt, wenn die letzte Zugverbindung des Tages ausfällt und ein Erreichen des Zielbahnhofs ohne alternative Verkehrsmittel bis 24 Uhr unmöglich wird. Zunächst sind jedoch stets die Angebote der Bahn zu nutzen.

Übernachtungen

Wer all das nicht schafft und irgendwo übernachten muss, weil die Fortsetzung der Fahrt am selben Tag nicht zumutbar ist, kann sich angemessene Übernachtungskosten erstatten lassen. Auch hier gilt: Was die Bahn organisiert, hat grundsätzlich Vorrang. Das gilt auch für eine alternative Weiterbeförderung.

Geltendmachung

Für die Geltendmachung stellt die Bahn ein Fahrgastrechte-Formular zur Verfügung. Online ist dies unter www.bahn.de/fahrgastrechte möglich.

Piloten kündigen neue Streiks an – Ihre Rechte bei Streik

Die Vereinigung Cockpit hat auf Grund der von Lufthansa abgelehnten Gesamtschlichtung weitere Streiks angekündigt:

„Die VC-Tarifkommission wird in den kommenden Wochen in zahlreichen Versammlungen den engen Schulterschluss mit ihren Mitgliedern suchen, um gemeinsam die richtigen Antworten auf diese neuerlichen Provokationen des Lufthansa-Vorstandes zu beschließen. (…)

Auch während der Dauer der kommenden Versammlungen ist die Fortsetzung der Arbeitskampfmaßnahmen jederzeit möglich und wahrscheinlich!“ (Pressemitteilung der Vereinigung Cockpit vom 15.01.2015)

 

Ihre Rechte bei Streik

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WDR-Reportage: „Aufgedeckt – Die geheimen Tricks von Air Berlin“

Passend zu meiner Auseinandersetzung mit einer anderen deutschen Airline, berichtet der WDR in seiner Reportage: „Aufgedeckt – Die geheimen Tricks von Air Berlin“ über die Art und Weise, wie versucht wird, den Kunden die Geltendmachung Ihrer Ansprüche zu erschweren.

Die Reportage kurz zusammengefasst:

  • Kunden werden bewusst nicht über mögliche Rechte informiert.
  • Mitarbeiter werden hinsichtlich der Rechtslage nicht ausgebildet.
  • Nur 3% der Fluggäste ist bereits seine Rechte im Zweifel auch auf dem Rechtsweg einzufordern.

Mehr Details finden sich im Beitrag von urlaubsguru.de, oder im eigentlichen WDR-Beitrag:

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Flugverschiebung durch Flugplanänderung

Wer freut sich nicht über eine E-Mail der Airline, die darüber informiert, dass der ursprünglich gebuchte Flug aus dem Flugplan gestrichen wurde:

„(…) aus operativen Gründen hat es eine Änderung in unserem Flugplan gegeben.“

„Wir bedauern die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und möchten uns hierfür in aller Form entschuldigen.“

Gebucht wurde im Oktober 2014 Hin- und Rückflug einer inndeutschen Strecke. Hin Freitags 09.55 Uhr, zurück Montags 20:55 Uhr.

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Impressumspflicht auf „Baustellen-Seite“

Die meisten Homepages benötigen ein Impressum. Doch was ist, wenn noch gar keine Seite besteht und nur eine „Baustellenseite“ angezeigt wird?

Das LG Aschaffenburg musste 2012 entscheiden, ob eine Seite mit den folgenden Merkmalen schon unter die Impressumspflicht fällt:

  • „Hier entsteht in Kürze unsere Internetpräsenz“.
  • Aufforderung später die Seite noch einmal zu besuchen.
  • Logo des Betreibers.
  • Downloadlink über die die Printausgabe des Anzeigenmagazin heruntergeladen werden kann.

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